Jeder aufgenommene Pilgrim tritt als Knappe in den Bund und erhält einen Rufnamen,

den er selber wählen kann und den der Großmeister der Sassenschaft bekannt

zu geben hat. Der Name sollte dem Mittelalter entnommen sein. Diesen behält er auch

als Junker und Ritter bei, falls der Knappe bei der Erhebung in den Junkerstand

nicht von der hier gebotenen Möglichkeit einer Namensänderung Gebrauch macht.

Der Knappe darf frei einen Ritter des Bundes zu seinem Schutzritter wählen.

Er wird künftig mit ehrenwerter Knappe angesprochen.

Der Knappe hat innerhalb des Bundes nur eine beratende, aber keine beschließende  

Stimme mit Ausnahme des vereinsmäßig ihm zustehenden Wahlrechts.

Zum Zweikampf (Turney) mit den Rittern ist der Knappe ausgeschlossen. Doch

ist ihm ein leichtes Turney mit den eigenen Standesgenossen zu denen auch die

Junker zählen, gestattet.

Knappen tragen als äußeres Zeichen ihres Standes in Kapiteln und. bei besonderen Zeremonien

 ein schmuckloses Käppi sowie einen einfachen Wams mit Bundeswappen.

  Der Knappe untersteht dem zu seinem persönlichen Schutz selbst

gewählten Schutzritter, sonst dem Zucht und. Knappenmeister.

Bei ritterlicher Vorstellung hat er als Wahlspruch den der Burg zu nennen.

Der Knappe hat die Sassen, denen ein Amt übertragen wurde, bei der Ausübung desselben, zu unterstützen.

 

Der Knappe

Es ist die Zeit des Lernens der ritterlichen Ethik mit einem ernsten Hintergrund, des ritterlichen Zeremoniells und des ritterlichem Spiel.

Es beginnt das Sichkennenlernen mit dem Beginn von freundschaftlichen Beziehungen zu den Sassen des Bundes

   

Werdegang und Kleidung eines Knappen

Das Wappen des Wendelsteiner Ritterbundes